Artist Training Berlin (2019-2020)

Die Beratungsstelle Artist Training Berlin bot Erstberatung und Weitervermittlung für alle Bereiche an der Universität der Künste Berlin. Die Beratungsstelle war vernetzt mit dem International Office, dem Interkulturellen Mentoring, der Allgemeinen Studienberatung und der Gleichstellungsbeauftragten der UdK Berlin. Ziel war es, passgenaue Angebote und Ansprechpartner*innen für Studieninteressierte, Studierende und Wissenschaftler*innen sowie professionelle Künstler*innen mit Fluchthintergrund ausfindig zu machen.

Programmleitung: Dr. Melanie Waldheim, Assistenz: Sanaz Azimipour / Hoda Taheri

Förderer: Das Projekt Artist Training Berlin 2019 bis 2020 wurde gefördert aus Mitteln der Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung.

Artist Training DIGITAL BASICS (August 2022 - Dezember 2023)

Das Projekt Artist Training DIGITAL BASICS war seit 2020 ein Qualifizierungsprogramm am UdK Berlin Career College für Exil-Künstler*innen. Lehrziele der Weiterbildungsangebote waren die Vernetzung in die lokale Kultur- und Kreativwirtschaft, die strategische Positionierung in der jeweiligen künstlerischen Ausrichtung und die Etablierung auf dem Berliner Arbeitsmarkt. Für die Verlängerung von August bis Dezember 2022 und April bis Dezember 2023 waren vier Coaching Programme plus eine Netzwerkveranstaltung für Exil-Künstler*innen und die Fortsetzung der Reihe Artist Training Lab geplant.

PROGRAMM

Coaching Program: mit Workshops, Exkursionen, Beratungen für Musik, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film in Mai / Juni / September / Oktober

Online Workshops: How to freelance

Artist Training Lab: How to Create a Safer Space (2022) und Alliances - Students, Scholars and Artists at Risk (2023) ist die Fortsetzung der Veranstaltungsreihen Artist Training Lab for Radical Transformation (2020/21). Die Reihe wurde entwickelt, um strukturelle Diskriminierung an deutschen Universitäten zu thematisieren und zu diskutieren, wobei die UdK Berlin keine Ausnahme bildet. In Zusammenarbeit mit der Kommission für Chancengleichheit und dem International Office der UdK Berlin konzentriert sich das Artist Training Lab: Allianzen auf die Vernetzung, Bestandsanalyse und Koordination von Programmen für Studierende, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen im Exil in den kommenden Jahren. Die Reflexion der drei Workshops fand nachfolgend in Interviews von Teilnehmenden statt. Moderation / Produktion: Johanna Madden (Alumni UdK) & Produktion: Sel (Student Sound Studies) & Koordinatorin: İpek Çınar. Die Podcasts werden auf dem Critical Diversity Blog der UdK Berlin und weiteren Anbietern veröffentlicht: https://criticaldiversity.udk-berlin.de/diversity-podcast/

Kommunikation

Pressemitteilung 2022

Open Call für die Supervision der Angebote ist hier.

Artikel im ZIW-Blog

Kontakt/Team

Programmleitung: Dr. Melanie Waldheim

melanie.waldheim[at]intra.udk-berlin.de

Teammitglieder 2022-2023: Anna Rosa Alt,  İpek Cınar, Dorna Dibaj, Lisa Eichhorn, Bích Ngọc Lưu, Sophia Obermeyer, 

Förderer

Das Projekt Artist Training DIGITAL BASICS war ein Angebot des UdK Berlin Career College und wurde gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Artist Training DIGITAL BASICS (August 2020 - Dezember 2021)

Das DAAD-Projekt Artist Training DIGITAL BASICS war ein Qualifizierungsprogramm am UdK Berlin Career College für Exil-Künstler*innen. Von August 2020 bis Dezember 2021 wurden Lernvideos zu Basisthemen der Selbstständigkeit in Deutschland produziert und anhand von vertiefenden Workshops, Beratungen, Praxismodulen und Exkursionen an professionelle Exil-Künstler*innen aller Branchen vermittelt. Lehrziele der Weiterbildungsangebote waren die Vernetzung in die lokale Kultur- und Kreativwirtschaft, die strategische Positionierung in der jeweiligen künstlerischen Ausrichtung und die Etablierung auf dem Arbeitsmarkt. Diese neue Zusammenarbeit mit den Partnern – Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, das Global Board Niedersachen und das Projekt „INTRO“ der Behörde für Kultur und Medien Hamburg – und die jeweiligen Erfahrungen in der Weiterbildung wurden im Rahmen eines Fachtages ARTIST CAREER FORUM II ausgetauscht.

Weitere Informationen zur Verlängerung in 2022-23: www.udk-berlin.de/ziw/artisttrainingdigitalbasics

 

Programm

Online Workshops: Die Workshops dienten in Kombination mit den Lehrvideos der Vertiefung von branchenübergreifendem Basiswissen für die Selbstständigkeit von Künstler*innen. Die Workshops erfolgten online und wurden von den vier unterschiedlichen Partnerinnen durchgeführt.

Lehrfilme: Ausgehend von den Erfahrungen in den Vorgängerprojekten des Artist Trainings wurden branchenübergreifend dringend benötigte Inhalte für alle Teilnehmenden der vier Standorte im Format DIGITAL BASICS angeboten. Das Basiswissen zur Selbstständigkeit wurde jeweils durch ein Lernvideo bzw. Lernmaterialien mit einem Workload von 20 Minuten vermittelt. Themen waren: KSK durch Harley Aussoleil, Medienrecht durch Henner Merle, Steuern durch Mahmoud Achour und Finanzierung durch Luca Borkowsky. Regisseur ist der iranische Filmemacher Sina Ataeian. Untertitel: Deutsch – Englisch – Arabisch – Farsi – Türkisch 

Die Dokumentation der Lehrfilme finden Sie hier. 

Die Trailer zu den Videos: hier.

Beratungen: Ausgewählte fächerübergreifende bzw. branchenspezifische Dozent*innen boten für alle Teilnehmenden der vier Standorte eine individuelle Beratung an. Der Fokus lag dabei auf Rückmeldungen zu eingereichten Bewerbungsunterlagen und Portfolios. Darüber hinaus wurden Berater*innen aus den Verbänden und Beratungsstellen angefragt, die für die spezifischen Bedürfnisse von Geflüchteten qualifiziert sind. Ziel war die individuelle Kompetenzentwicklung hinsichtlich ihrer Positionierung auf dem Markt anhand ihrer Bewerbungsunterlagen und persönlichen Zielsetzungen.

Praxismodule: Das Artist Training hat bereits vier Jahre Erfahrungen mit modularisierten Weiterbildungen in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg. Daher gab es zwei weitere Module der Branchen Film und Fine Arts, um Akteure der beiden anderen Standorte dazu einzuladen. Die Konzeption eines Praxismoduls erfolgte paritätisch mit einem/r Expert*in aus der Branche und einem/r Exil-Künstler*in. Das vertiefende Angebot richtete sich zunächst ausschließlich an die Zielgruppe aus den einzelnen Branchen. Die Zielsetzung war, sich durch anwendungsorientiertes Lernen in die Kreativwirtschaft zu vermitteln und sich strategisch zu positionieren. Pro Modul wurden max. fünfzehn Teilnehmende aufgenommen. Um eine homogene Gruppe zu gewährleisten, erfolgt die Auswahl durch die Modulleitung.

Exkursionen: Die Exkursionen fanden in Ergänzung zu den vier Workshoptagen statt und führten zu Expert*innen und Multiplikator*innen in den lokalen Kulturszenen der vier Branchen Musik, Bildende und Darstellende Kunst und Film.

Das Programm 2020-2021 finden Sie hier.

 

Netzwerk

ARTIST CAREER FORUM II: Strategien für diversitätssensible Transformationsprozesse in Kultur- und Bildungseinrichtungen. Zum zweiten Mal trafen sich Akteur*innen und Exil-Künstler*innen aus Berlin und diesmal auch aus Hamburg, Hannover und Babelsberg zum Vernetzen und Austauschen am 22. April 2021. In zwei Blöcken wurden die Themen: #Exklusiv-Inklusiv: Der Weg von Internationalität zu Diversität - Ausschlussmechanismus in Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie #Accessibility: Wie sehen Barriere-freiere Arbeitsprozesse aus? in Impulsvorträgen vorgestellt und in Workshops erarbeitet. In einer Abschlussveranstaltung wurden Finanzierungsmöglichkeiten für diversitätssensible Transformationsprozesse erörtert. Ziel des Fachtages war, Handlungsempfehlungen für Kultur- und Bildungseinrichtungen zu entwickeln. Das Konferenzprogramm finden Sie hier.

Die Dokumentation des Fachtags mit Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Bereits im Dezember 2016 fand im Rahmen des ESF-geförderten Artist Training: Refugee Class for Professionals am UdK Berlin Career College ein erstes Arbeitstreffen statt. Die Dokumentation des ersten Fachtages hier.

Das Artist Training Lab for Radical Transformation ist eine neue Veranstaltungsreihe, die von September 2020 bis April 2021 stattfand. Expert*innen aus dem Artist Training und dem Bereich Antidiskriminierung / Organisationsentwicklung  wurden eingeladen, um Beiträge einzubringen. Ziel war es, die strukturellen Diskriminierungen und Ungleichheiten innerhalb der UdK Berlin und Institutionen des Kultursektors herauszuarbeiten und Strategien zur Gleichstellung zu entwickeln. Das Artist Training Lab wurde von der Theatermacherin und Produzentin Chang Nai Wen co-kuratiert, die seit 2016 das Artist Training begleitet und sich für eine Kulturszene mit Vielfalt, Inklusion und Gerechtigkeit einsetzt. Das Programm finden Sie hier.

Kommunikation

Das DAAD-geförderte Projekt Artist Training DIGITAL BASICS bot deutschlandweit Weiterbildung für Exil-Künstler*innen an. 

Pressemitteilung

Programm und Fachtag Februar 2021

Beitag im ZIW-Blog

Kontakt/Team

Programmleitung: Dr. Melanie Waldheim

melanie.waldheim[at]intra.udk-berlin.de

Teammitglieder: Friederike Ankele, Sina Ataeian, Sarah Hartmann, Moira Heuer, Anna Ilin, Monika Junker, Cornelia Lakomy, Monika Lampe-Streuber, Charlotte Kennel, Hoda Taheri, Monika Richter, Laura-Helen Rüge, Judith Weber

artisttraining-ziw[at]udk-berlin.de

Partner und Förderer

Das Projekt Artist Training DIGITAL BASICS war ein Angebot des UdK Berlin Career College und wurde gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. In Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, dem Global Board der Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH und INTRO der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Artist Training for Professionals (Juli 2018 - März 2020)

Das Projekt ARTIST TRAINING for Professionals war ein Weiterbildungsangebot am Berlin Career College zur Qualifizierung, Beratung und Vernetzung von Künstler*innen im Exil. In drei Ausgaben von Juli 2018 bis März 2020 boten neben einem Basis-Modul mit Grundlagenwissen vier vertiefende Module Informationen und Kontakte über die folgenden Branchen: Musik, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film. Networking-Events ermöglichten erste konkrete Kontakte in die jeweilige Sparte, Beratungen gingen auf die individuelle Situation ein. Ziele waren die Vernetzung in die Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft durch das Kennenlernen der Institutionen und deren Mitarbeiter*innen, die Etablierung auf dem Berliner Arbeitsmarkt und die strategische Positionierung in der jeweiligen künstlerischen Ausrichtung.

Programm

Programm Artist Training for Professionals

Projektgrafik Artist Training for Professionals

Artist Training 2016-2020: Conversations on Exile

Eröffnung: 19. – 22. Juli 2018 Artist Training Showroom

Zum Projektauftakt präsentierte das Artist Training for Professionals vom 20. – 22. Juli 2018 beim Rundgang an der Universität der Künste Berlin zusammen mit den Modulleiter*innen eine Auswahl an Arbeiten von ehemaligen Teilnehmenden. Zu besuchen waren ein Panel zum Thema „Limits for Artists in Exile“ sowie verschiedene künstlerische Arbeiten aus den Sektionen.

Module

Für die BASICS als Selbstständiger und die Branchen MUSIC, FINE ARTS, PERFORMING ARTS und FILM fanden jeweils drei Module mit 20 Stunden Sessions mit Expert*innen aus dem Berliner Kulturbetrieb statt.

Vernetzung

In Zusammenarbeit mit Partnern aus den Branchen entstand ein jeweils individuell zugeschnittenes Format zur Vernetzung von Künstler*innen und Kreativen im Exil mit Vertreter*innen aus der Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft für zukünftige gemeinsame Projekte.

Beratung

Im Rahmen von Einzelberatungen zu diversen übergreifenden sowie branchenspezifischen Themen erhielten die Teilnehmenden des Artist Training individuelle Hinweise zu Vorgehensweisen entsprechend ihrer jeweiligen Situation.

Kommunikation

Facebook Instagram

Projektflyer Artist Training for Professionals

Plakat

Diashow Best of Artist Training for Professionals 2018 - 2020

Sachbericht für die Staatsministerin für Kultur und Medien der Bundesregierung: Exil in der Bundesrepublik Deutschland. Bedingungen und Herausforderungen für Künstlerinnen und Künstler (Oktober 2019)

„Eine wichtige Stellung im Fördersystem, insbesondere um einen Berufseinstieg zu finden, nehmen Hochschulen und ihre jeweiligen Fortbildungsmaßnahmen ein. Kunstspartenunabhängig agieren in diesem Zusammenhang das ›Artist Training for Professionals‹ der Universität der Künste Berlin.“

Sachbericht

Projektpräsentation zur 49. dghd Jahrestagung 2020: Diverse Konzeption für transnationale Künstlerinnen und Künstler (März 2020)

Mit dem Modellprojekt Artist Training (davor: Refugee Class) begegnet die Universität der Künste Berlin seit Februar 2016 den Herausforderungen, Lehrformate für die transnationale Zielgruppe der professionellen Künstler:innen im Exil zu gestalten. Grundgedanke ist die Entwicklung aus den Bedürfnissen, Kompetenzen und Erfahrungen der Teilnehmenden heraus. Die inhaltliche Konzeption der einzelnen Module erfolgt durch eine:n Künstler:in aus Berlin und aus dem Exil. Die Durchführung erfolgt im Co-Teaching.

Programm dghd

Kontakt/Team

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer

Programmleitung: Dr. Melanie Waldheim  

Kurskoordination: Manuela Goschy

Teammitglieder: Zainab Alsawah, Halka Freund, Eva-Marie Geier, Julie Halten, Susanne Hamelberg, Tobias Renner, Kathrin Rusch, Evar Sama, Sinje Steinmann

Partner und Förderer

Das Projekt Artist Training for Professionals wurde gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds). In Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

 

 

 

Artist Training: Refugee Class for Professionals (November 2016 - März 2018)

Das Projekt ARTIST TRAINING: Refugee Class for Professionals war ein Weiterbildungsangebot am UdK Berlin Career College zur Qualifizierung, Beratung und Vernetzung von geflüchteten Künstler*innen. In zwei Ausgaben von November 2016 bis März 2018 boten neben einem Basis-Modul mit Grundlagenwissen fünf vertiefende Module Informationen und Kontakte über die folgenden fünf Branchen: Musik, Kulturjournalismus, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film. Das Networking-Format MindLab# ermöglichte erste konkrete Kontakte in die jeweilige Sparte, Beratungen gingen auf die individuelle Situation ein. Ziele waren die Vernetzung in die Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft durch das Kennenlernen der Institutionen und deren Mitarbeiter*innen, die Etablierung auf dem Berliner Arbeitsmarkt und die strategische Positionierung in der jeweiligen künstlerischen Ausrichtung. Dazu diente das breite Netzwerk in die Berliner Szene, das mit dem Fachtag Artist Career Forum am 7. Dezember 2016 ausgebaut werden konnte.

Programm

Dokumentation Artist Training: Refugee Class for Professionals
Projektgrafik Artist Training: Refugee Class for Professionals
Artist Training 2016-2020: Conversations on Exile

Module

Insgesamt fanden zwei Ausgaben und jeweils sechs Module statt. Das Modul Basic – Working as an artist in Germany bildete jeweils den Einstieg um aufzuzeigen, welche Tools notwendig sind um in Deutschland als Künstler*in arbeiten zu können. Die Teilnehmenden erfuhren von den Bedingungen und Strategien für einen erfolgreichen Einstieg in ein Angestelltenverhältnis oder in die Selbstständigkeit. Die weiteren Module konzentrierten sich auf die spezifischen Branchen: Music, Culture and Media, Performing Arts, Fine Arts und Film. Inhalte waren die wichtigsten Institutionen der jeweiligen Sparten, wichtige Hinweise zur Struktur des Arbeitsmarktes sowie Informationen zu Verbänden, relevanten Branchentreffen oder Festivals. Zu den Sessions und praktischen Übungen wurden außerdem Exkursionen zu spezifischen Branchenorten angeboten.

MindLab#: Cooperative Networking – Working together?

Das MindLab#: Cooperative Networking – Working together? war ein Format zur Vernetzung von geflüchteten Künstler*innen, Medienschaffenden und Kreativen mit Vertretern aus der Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft und der ZUsammenKUNFT, einem Modellprojekt für das gemeinschaftliche Zusammenleben. Branchenspezifische Workshops gaben den Teilnehmenden des Artist Training: Refugee Class for Professionals die Möglichkeit für Begegnungen und erste Schritte mit Berliner Künstlerinnen und Künstlern für zukünftige gemeinsame Projekte. Leitung: Chang Nai Wen

in practice

Das Praxisangebot des Artist Training mit dem Titel in practice war ein anwendungsorientiertes und informelles Lernformat zu den Branchen Fine Arts, Culture and Media, Performing Arts und Film. Die Teilnehmenden des Artist Training vertieften in 48 Stunden ihr Wissen aus den Modulen weiter und professionalisierten sich durch die Reflektion von Handlungsstrategien weiter für die Berliner Kunst- und Kreativwirtschaft, um zukünftig eigenständig erfolgreiche Projekte (Ausstellungen, Theaterprojekte etc.) umsetzen zu können.

Fachtag Artist Career Forum

Am 7. Dezember 2016 fand im Rahmen des Projekts Artist Training: Refugee Class for Professionals ein Fachtag in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung statt, an dem gemeinsam mit Vertreter*innen der Berliner Institutionen aus Kultur- und Kreativwirtschaft sowie der Verbände über Aktivitäten für Künstler*innen mit Fluchthintergrund diskutiert wurde. Eingeladen waren Branchenvertreter*innen aus den Bereichen Musik, Kultur und Medien, Darstellende Kunst, Bildende Kunst und Film sowie aus übergreifenden Institutionen und Projekten. Der Arbeitskreis traf sich erneut am 26. Januar 2017 in der Akademie der Künste und am 2. März 2017 in der neuen Gesellschaft für bildende Künste (nGbK) um seine Arbeit fortzusetzen. Als Transnational Artist Council (TAC) tagt der Arbeitskreis regelmäßig in unterschiedlichen teilnehmenden Institutionen zur Unterstützung von geflüchteten Künstler*innen.

Dokumentation Fachtag „Artist Career Forum“

Presse

Ein Gespräch mit Creative City Berlin über das Projekt „Artist Training: Refugee Class for Professionals“
„Sie waren Künstler – Maler, Schriftsteller oder Komponisten. Und das sollen sie auch in Berlin bleiben dürfen.“
Seit 2016 findet am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin das Projekt „Artist Training: Refugee Class for Professionals“ gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Berlin statt. Das Artist Training spricht Künstler*innen und Kulturschaffende mit Fluchthintergrund an und versucht, sie in den Berliner Arbeitsmarkt zu integrieren. In diesem Interview stellt die Projektkoordinatorin Ewelina Dobrzalski (in Vertretung) das Projekt vor und betont seine wesentliche Bedeutung für die in Berlin neuankommenden Künstler*innen.

Creative City Berlin, 15.12.2017

Performing Arts – Zwei Teilnehmende erzählen über ihre Erfahrung
Der Redakteur der Deutschen Welle Chokri Chebbi trifft das Team und die Teilnehmenden des Workshops „Performing Arts“ – das zweite Modul des Projekts „Artist Training: Refugee Class for Professionals“ vom Berlin Career College, das vom 25. bis 29. September 2017 stattgefunden hat. Er stellt in seinem Interview vor, was der Kurs den Teilnehmenden Rafi Gazani und Shahnaz Saleem gebracht hat.

Deutsche Welle, 30.09.2017

Artist Training: Refugee Class for Professionals am Rundgang der UdK
Erstmals in diesem Jahr haben Teilnehmende des Artist Training: Refugee Class for Professionals vom Berlin Career College der UdK im Rahmen des alljährlichen Rundgangs eine Ausstellung kuratiert. Neben großformatigen Ölgemälden, Installationen und Filmen von Teilnehmenden des Moduls Fine Arts, gab es auch ein Rahmenprogramm, das sowohl musikalische Auftritte als auch praktische Kunsterfahrung, zum Beispiel mit dem Kalligrafie-Workshop, beinhaltete.

ABWAB, 22.07.2017

Oud of Damascus
Nach einjähriger Flucht ist Nabil Aarbain, syrischer Oud-Spieler aus Damaskus, nach Deutschland gekommen. Im Interview mit VAN erzählt er nüchtern von den Lebensbedingungen, die ihn dazu zwangen aus Syrien zu flüchten, von seinem Weg bis nach Berlin, von seiner Musik und von seiner Hoffnung für sein Land. Nabil Aarbain hat am Artist Training: Refugee Class for Professionals MUSIC am Berlin Career College der Universität der Künste teilgenommen.

VAN, 11.01.2017

Kommunikation

Postkarte Artist Training: Refugee Class for Professionals Volume 1

Postkarte Artist Training: Refugee Class for Professionals Volume 2

Postkarte MindLab#

Kontakt/Team

Schirmherrin: Prof. Dr. Ulrike Hentschel

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer

Projektkoordination / Konzeption: Dr. Melanie Waldheim 

Kommunikation: Kathrin Rusch

Kurskoordination: Manuela Goschy

Teammitglieder: Susanne Bauer, Arne Brücks, Ewelina Dobrzalski, Halka Freund, Julie Halten, Elisabeth Hoschek, Kiro Moussa, Evar Sama, Jennifer Uhlenbrok, Lena Stöhr, Mona Wetzel

Facebook: www.facebook.com/udk.berlincareercollege
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Partner und Förderer

Das Projekt Artist Training: Refugee Class for Professionals wurde von November 2016 bis März 2018 gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) und des Landes Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreis der Universität der Künste Berlin | Karl Hofer Gesellschaft e.V. In Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

 

 

 

 

 

Refugee Class for Professionals (Februar - August 2016)

Seit Februar 2016 bot das Berlin Career College mit der Refugee Class ehrenamtlich kostenlose Weiterbildungen und Vernetzungsmöglichkeiten für geflüchtete Künstler*innen, Medienschaffende und Kreative an. Das Angebot wurde bedarfsorientiert ausgebaut und von renommierten Lehrenden der Universität der Künste Berlin sowie Externen ehrenamtlich unterstützt.

Projektgrafik Refugee Class for Professionals

Folgende Module wurden angeboten:

Module der Refugee Class im Überblick

Modul 1: Orientierung und Networking

Modul 2: Arbeiten in Kreativberufen in Deutschland

Modul 3: Professionalisierung und Selbst-Management für Musikerinnen und Musiker

Modul 4: Refugee Class for Professionals in Culture and Media

Modul 5: Refugee Class for Professionals in Performing Arts

Modul 6: Refugee Class goes Filmuniversität Babelsberg

Presse

Deutschlandfunk, 02.03.2016 
Vernetzung für geflohene Künstler
Verena Kemna berichtet für den Deutschlandfunk über das erste Modul der Refugee Class, die vom 29. Februar bis zum 04. März in der Bundesallee 1-12 stattfand und täglich durchschnittliche 40 Teilnehmer*innen begrüßte. Zur Zielgruppe des besonderen Lehrangebots gehörten Menschen mit künstlerischen Berufen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und in Berlin auf einen beruflichen Neustart hoffen. Am Ende dieser Orientierungswoche stand zwar kein Zertifikat aber dafür erste Orientierungsansätze.
 

Kontakt/Team

Koordination: Dr. Melanie Waldheim

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