Zusammenspiel von Musik und Digitalisierung

nmz, 11.11.2020

Seit längerer Zeit sind Apps im Musikunterricht oder bei der Musikvermittlung keine Seltenheit mehr. Der Landesverband der Musikschulen Schleswig-Holstein trägt dieser Entwicklung nun Rechnung und fördert die technische Infrastruktur in allen 22 Mitgliedsmusikschulen. Das Projekt „MSdigital Schleswig-Holstein“ wird von der Landesbibliothek mitfinanziert und soll auch die Kommunikation unter den Musikeinrichtungen stärken. Bei seinem Vorhaben wird der Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein e.V. von der Forschungsstelle Appmusik, angesiedelt am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin, unterstützt. Gemeinsam entwickeln die Projektpartner*innen digitale Weiterbildungsangebote. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden bereits die Projekte „Musikperformance mit Apps“ sowie „MSdigital Schleswig-Holstein“. Mithilfe dieser Formate soll die künstlerische Auseinandersetzung mit der Digitalisierung ermöglicht und ausgebaut werden.

nmz: Landesverband der Musikschulen Schleswig-Holstein startet neues Digitalisierungsvorhaben, 11. November 2020


Uni aus dem Bett

Emma Jelinski, Jasmin Darr, Ben-Robin König, 05.11.2020

Im tipBerlin berichten drei Studierende über die Vor- und Nachteile des digitalen Semesters. Unter ihnen ist auch Ben Robin König, der am Berlin Career College im Masterstudiengang Kulturjournalismus studiert. Während die einen es genießen, sich am Morgen in aller Ruhe mit dem Kaffee an den hauseigenen Schreibtisch zu setzen, reißt bei den anderen der letzte Faden der Motivation ab. Besonders der Austausch mit den Kommiliton*innen fehlt. Aber auch das bisher für ungenießbar befundene Mensaessen wird plötzlich schmerzhaft vermisst. Ungeahnte Lichtblicke eröffnen sich dann doch hin und wieder – denn so manche*r Dozent*in lädt sogar in die eigene Stadtvilla ein, um praktische Seminare (mit Abstand) abhalten zu können.

tipBerlin: Wintersemester digital – Studierende über Fluch und Segen des Uni-Alltags, 5. November 2020


Frauen aus der DDR erzählen ihre Geschichte

Karlen Vesper, 05.11.2020

Kaum ein Staat der jüngeren Geschichten wird in seinen Strukturen so sehr untersucht wie die ehemalige DDR. Doch welche Stellung Frauen im System einnahmen, wird meist nur unzulänglich besprochen. Ein Artikel in der Zeitung Neues Deutschland nimmt das Rollenbild der Frau zu DDR-Zeiten näher unter die Lupe. Darin erwähnt wird auch Kristin Wardetzky, die ab 1991 als Professorin an der Universität der Künste Berlin tätig war und unseren Zertifikatskurs Künstlerisches Erzählen am Berlin Career College maßgeblich mitformte und auf den Weg brachte. Neben Wardetzky kommen auch andere, in der ehemaligen DDR geborene Frauen zu Wort, die ihre Erfahrungen im digitalen Gesprächsformat „Deine Geschichte, unsere Zukunft“ auf YouTube teilen. Unter dem Suchbegriff „Rohnstock-Erzählsalon“ sind diese auf der Plattform abrufbar.

Neues Deutschland: Sieben auf einen Streich, 5. November 2020


Die verschiedenen Rollen der Sozialen Medien

Natascha Freundel, 22.10.2020

Im rbb-Podcastformat „Der zweite Gedanke“ spricht Karin Schlüter, Professorin im Studiengang Leadership in digitaler Innovation am Berlin Career College, über die Vor- und Nachteile von Social Media. Dabei geht es vor allem um die Redefreiheit im Netz und welche Richtlinien eine solche garantieren können. Aber auch die veränderte Rolle von Facebook & Co. thematisiert Moderatorin Natascha Freundel mit ihren Gästen. Denn schon länger entscheiden die Algorithmen der großen Internetfirmen darüber, was gelesen wird. Wie gelingt es also den klassischen Medienhäusern trotzdem wahrgenommen zu werden?

Gemeinsam mit ihrem Redepartner Martin Fehrensen verdeutlicht Karin Schlüter, dass Social Media Plattformen alles andere als neutral agieren. Fehrensen ist Herausgeber des Social Media Watchblogs und schreibt für das Magazin brand eins.

rbb Kultur: Der zweite Gedanke – Social Media: Nur Plattform oder doch Publisher?, 22. Oktober 2020


Über die Kunst und Wichtigkeit des Erzählens

Hans-Jürgen Bartsch, 04.10.2020

Auf Deutschlandfunk Nova spricht Kristin Wardetzky über die Wichtigkeit des Zuhörens und die hohe Kunst des Erzählens. Wardetzky baute am Berlin Career College der Universität der Künste den Zertifikatskurs „Künstlerisches Erzählen“ auf und steht den Dozent*innen bis heute beratend zur Seite. Im Gespräch mit Hans-Jürgen Bartsch bricht sie eine Lanze für die künstlerische Erzählform und erklärt die Bedeutung des Erzählens im Fremdsprachenunterricht. Besonders für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund kann das Zuhören und Nacherzählen von Geschichten einen Zugang zur Sprache eröffnen. Nicht selten entstehen durch das Hören von Erzählungen Schnittstellen zu den eigenen Geschichten der Kindheit. „Erzählen ist das Kontrastprogramm zur medialen Welt der sich überstürzenden Bilder, der Short Cuts und der raffinierten Montage“, erklärt Erzählforscherin Wardetzky.

Deutschlandfunk Nova "Hörsaal": Wissensvermittlung – Die Kunst des Erzählens, 4. Oktober 2020


Podcasts schaffen Auszeit für die Sinne

Alexandra Borchardt u.a., 04.10.2020

Im SWR2 Doku-Blog reflektiert Alexandra Borchardt, Co-Leiterin des Studiengangs Kulturjournalismus am Berlin Career College der Universität der Künste, die aktuelle und zukünftige Bedeutung von Podcasts. Im Beitrag spricht sie über Reizüberflutungen, die Menschen täglich umgeben. Zu jeder Zeit, an nahezu jedem Ort sind wir in der Lage zu chatten, zu shoppen oder zu spielen. Fokus und Orientierung fehlen. Aber genau an diese Stelle greift die Stärke des Radios. Radiobeiträge schaffen es, den Fokus der Hörenden zu gewinnen und sämtliche andere Sinne in Pause zu schicken. Diese Stärke von Hörbeiträgen sollten Radiomacher*innen nutzen, meint Alexandra Borchardt. So kann es gelingen, einige Hörer*innen linear durch die Nachrichtenlage zu manövrieren, während andere die Gedanken während des Hörens schweifen lassen können.

SWR2 Mehrspur: Dokublog zum Thema „Einhundert“, 4. Oktober 2020


Neuer Alltag als Perspektive oder Krise

Franziska Herrmann, Thomas Herrig, Ulrike Alber-Vorbeck, Anna-Lena Schlitt, Sabina Zollner, Linda Peikert, Thilo Schmidt, Thorsten Jantschek, 09.08.2020

Welche Perspektiven ergeben sich durch die Krise und wie beeinflusst diese unsere Arbeitswelt? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Studierende des Masterstudiengangs Kulturjournalismus des Berlin Career Colleges in der Sendung „Stunde 1 Labor“ auf Deutschlandfunk Kultur. Darin besprechen sie auch, wie das vermeintlich Neue schnell zum Alltag gehören kann. Als Beispiel führen sie das Tragen von Masken an, die beim Einkauf oder der Fahrt mit der Bahn nicht mehr fehlen sollten.
Schien die Arbeitswelt in der Zeit vor Corona als unwendbarer Dampfer vor sich hin zu fahren, müssen nun neue, kreative Arbeitsformen gefunden werden. Plötzlich scheinen flexiblere Kombinationen aus Präsenz und Home-Office zu funktionieren. 

DLF Kultur – Das neue Normal – Perspektive oder Krise, 09. August 2020


Positive innere Haltung hilft gegen Stress

Franziska Herrmann, Linda Peikert, Sarah Kailuweit, Klaudia Lagozinski, Sabina Zollner, Gloria Reményi, Peter Weinsheimer, Thilo Schmidt, 19.07.2020

Auf Deutschlandfunk Kultur moderieren Student*innen des Masterstudiengangs Kulturjournalismus, welcher am Berlin Career College der Universität der Künste angesiedelt ist, zum Thema Langeweile in Zeiten von Corona. Psychologe Dr. Helmut Fuchs erklärt etwa, was gegen schlechte Laune hilft und warum sie zum menschlichen Dasein dazugehört. Zu Wort kommt auch die Sexualpädagogin und Autorin Gianna Bacio, die über die Vorzüge von Selbstbefriedigung spricht. Und wie treffen sich eigentlich Selbsthilfegruppen in Zeiten von Social Distancing? Peter, siebzig Jahre alt und selbst Alkoholiker, berichtet über seine Arbeit bei den anonymen Alkoholikern.

DLF Kultur – Rezepte für Langeweile und Ausnahmesituationen, 19. Juli 2020


Corona-Krise als Chance für die Digitalisierung

Christoph Neuberger und Sascha Friesike , 11.07.2020

In einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel ziehen Sascha Friesike, Leiter des Masterstudiengangs Leadership in digitaler Innovation am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin, und Christoph Neuberger eine erste Bilanz über die voranschreitende Digitalisierung während der Corona-Krise. In welchen Bereichen sind technische Fortschritte gelungen? Wo müssen digitale Angebote ausgebaut und verbessert werden? Zu Beginn der Pandemie sorgten Home Office und Online Meetings noch für Erleichterung. Doch zunehmend zeigen die digitalen Räume, dass sie zwischenmenschliche Begegnungen im Büro oder vor dem Café nicht (vollständig) ersetzen können. Wie wir den erzielten digitalen Fortschritt trotzdem nutzen und ausbauen können, erklären Friesike und Neuberger in ihrem Beitrag.

Der Tagesspiegel – Wir müssen die Digitalisierung vorantreiben, 11. Juli 2020


Sorgfalt im Umgang mit der eigenen Meinung

Christoph Leibold, 23.06.2020

„Als Journalist hat man das Privileg, seine Meinung zu äußern, aber man muss dann auch mit entsprechender Sorgfalt arbeiten und nachschauen, ob das auch alles Hand und Fuß hat“, erklärt Alexandra Borchardt, Gastprofessorin im Masterstudiengang Kulturjournalismus am Berlin Career College der Universität der Künste. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (BR) spricht sie über die Verantwortung im Umgang mit der eigenen Meinung und die Eigenschaften eines starken Journalismus. Dem Gespräch vorangegangen ist eine satirische Kolumne der taz-Autorin Hengameh Yaghoobifarah, die den Titel „Abschaffung der Polizei. All Cops are berufsunfähig“ trägt und für geteilte Meinungen in Gesellschaft und Politik sorgt. Umgang und Folgen solcher Artikel diskutiert Alexandra Borchardt im Gespräch.

BR kulturWelt - Enthemmung? Seehofer, Polizei, taz und freie Meinung, 23. Juni 2020


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