Die Digitalisierung wird weiter verschlafen

Sascha Friesike, 17.02.2021

Sascha Friesike, Professor und Leiter des Studiengangs Leadership in digitaler Innovation am Berlin Career College der Universität der Künste, wirft im Magazin Personalwirtschaft einen Blick auf deutsche Unternehmen und deren Digitalisierungsstrategien. Zu viel Bürokratie würde zahlreiche Firmen davon abhalten, sich der digitalen Revolution zu stellen, so Friesikes Urteil. Zu häufig, so beschreibt Friesike weiter, überwiegen die Bedenken gegenüber Digitalisierungs- und Neuerungsmaßnahmen. Vorteile und echtes Potential würden selten gesehen. „Das Corona-Jahr 2020 wurde uns immer wieder als großer Digitalisierungsbeschleuniger verkauft. Gerne mit dem unsinnigen Zusatz 'unter dem Corona-Brennglas'. Ein knappes Jahr ist unter diesem vermeintlichen Brennglas nun vergangen, aber eine Beschleunigung sehen wir nicht. Stattdessen diskutieren wir, ob man Schulen nicht im Lockdown wieder aufmachen könnte, weil es nach wie vor an echten digitalen Alternativen mangelt.“

personalwirtschaft.de: Digitalisierung als reine Formsache, 17. Februar 2021


Zwischenmenschliche Nähe ist wichtiger denn je

Victor Marquardt, Chi Nguyen, Saskia Reis, Lou Siebert, Franziska Müller-Degenhardt, 15.02.2021

In der neuen Ausgabe von „Stunde 1 Labor“ auf Deutschlandfunk Kultur beschäftigen sich Studierende des Masterstudiengangs Kulturjournalismus am Berlin Career College mit der Bedeutung von Nähe. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen wächst die Bedeutung von zwischenmenschlicher Nähe, denn es handelt sich um ein menschliches Grundbedürfnis. Die Beiträge der Studierenden stellen eine Hotline gegen Einsamkeit vor oder nehmen Dating-Apps und deren Funktionen genauer unter die Lupe. Auch die Sexarbeit unter Pandemiebedingungen wird thematisiert. Schauspieler Anton von Lucke, der u. a. in Babylon Berlin zu sehen ist, spricht über die Bedeutung von guten Filmen und Paartherapeut Umut Özdemir klärt über Sex und Beziehungen auf, beispielsweise auf TikTok.

deutschlandfunkkultur.de: Über Nähe, Einsamkeit und Zusammenfinden, 14. Februar 2021


Eine Stadt, die niemals zur Ruhe kommt

Chi Nguyen, Victor Marquardt, Lou Martine Siebert, Seija Seidemann, Franziska Müller-Degenhardt, 08.02.2021

Studierende des Masterstudiengangs Kulturjournalismus moderieren auf Deutschlandfunk Kultur die Sendung „Stunde 1 Labor“ – dieses Mal zum Thema „Nachts in der Großstadt“.  Denn während die Einen zum Schlafen ins Bett gehen, beginnt für die Anderen der produktive Teil des Tages. Doch setzt sich diese Beobachtung auch in der Pandemie fort?
Lou Martine Siebert trifft Großstadtjäger, deren Arbeit in den späten Abendstunden am Berliner Stadtrand beginnt. Auch die Berliner Street-Art-Szene wird gerne nachts aktiv. Seija Seidemann spricht mit den Jungs von „Chill Mal Berlin“ über ihre künstlerische Arbeit und ihr Projekt „LOVE STREETART – HATE RACISM“, das auf dem RAW-Gelände zu sehen ist. Dem Thema Schlaf widmet sich Franziska Müller-Degenhardt in ihrem Interview mit Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité.

deutschlandfunkkultur.de: Die Großstadt schläft nicht, 7. Februar 2021


Neue Wege der Musik

Anna Lila May, 08.02.2021

Susanne Bauer, Professorin für Musiktherapie am Berlin Career College der Universität der Künste, beschäftigt sich mit neuen Wegen, die die Musik in Zeiten der Pandemie beschreitet. Ein Beitrag des Deutschlandfunks beschreibt den unkonventionellen Weg, den die Dresdner Philharmoniker derzeit gehen. Um die anhaltende Konzertpause zu überbrücken, spielen sie Einzelkonzerte – etwa im Wohnzimmer eines*einer Interessierten. Susanne Bauer bewertet diesen experimentellen Ansatz positiv und rät allen Musikhungrigen sich mit alten und neuen Lieblingsstücken zu beschäftigen, egal ob Rap, Pop oder Klassik. Einen noch direkteren Zugang zur Musik erhält man beim Spielen eines Instruments, erklärt Bauer. Und denjenigen, die kein Instrument spielen können, rät sie: „Man kann mal laut in die Landschaft schreien, um sich zu befreien.“

deutschlandfunk.de: Einzelkonzerte gegen den Coronablues, 5. Februar 2021


Matthias Krebs im Interview mit der nmz über sein Interesse für Musik und Apps

Cordula Schlößer-Braun, 03.02.2021

Matthias Krebs, Leiter der Forschungsstelle Appmusik am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin, spricht im Interview mit der nmz über seinen beruflichen Werdegang. Sein Großvater, der Physiker war, begeisterte ihn früh für Naturphänomene. Dieses Interesse verband Krebs bald mit seinem Hobby, dem Cello- und Klavierspielen. Er komponierte am Computer und bereitete sich mithilfe einer Software auf die Aufnahmeprüfung vor. Während des Studiums der Musikpädagogik arbeitete er sich in das Thema „Netzmusik“ ein. Einige Testläufe später gründete sich 2014 die Forschungsstelle Appmusik. Ziel der Forschungsstelle ist es: „[…] das bisher wenig erforschte Feld – Formen musikalischer Praxis mit Apps – zu systematisieren, Verbindungen mit neueren Strömungen im Kunst- und Musikfeld aufzuzeigen und die gesellschaftliche Dimension sowie musikpädagogische Implikationen herauszuarbeiten“, erklärt Krebs im Gespräch.

nmz.de: Multitalentierter Musiker und Musikpädagoge, Mai 2020


Online-Diskussionsrunde zur Rolle der Medien in der Krise

Susanne Stracke-Neumann, 28.01.2021

Im Online-Mediensalon der Meko-Factory diskutiert Alexandra Borchardt, Co-Leiterin des Masterstudiengangs Kulturjournalismus am Berlin Career College, mit anderen Journalist*innen über die Rolle der Medien in Corona-Zeiten. Eine der zentralen Fragen lautet: Wie schlagen sich die Medien, sind sie informativ oder gar parteiisch? Neben Borchardt äußern sich u.a. Franziska Augstein, Autorin bei der Süddeutschen Zeitung, Steffen Grimberg, freier Medienjournalist, und Marvin Schade vom Medieninsider. Aus Borchardts Sicht hat der Journalismus in den vergangenen Monaten an Vertrauen gewonnen. Doch wo es keine eindeutigen Antworten aus der Wissenschaft gäbe, könne auch der Journalismus nicht vorweggreifen, so Borchardt.

Der Mediensalon ist eine Kooperation der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in Ver.di, des Deutschen Journalistenverbands DJV Berlin – JVBB e.V. und des Mekolabs.

freitag.de: Die Medien und die Pandemie, 28. Januar 2021


Diskussionsrunde zu Online-Marketing und Datenschutz

kbe, 28.01.2021

In einer Diskussionsrunde des Tagesspiegels spricht Maximilian von Grafenstein, Professor für Digitale Selbstbestimmung am Berlin Career College der Universität der Künste, über die Vor-und Nachteile von Website-Cookies. Zum Thema „Online-Marketing zwischen Cookies und Datenschutz“ diskutiert von Grafenstein mit weiteren Expert*innen, darunter Eveline Metzen, Direktorin für Regierungsangelegenheiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Google.

In seiner Argumentation spricht sich von Grafenstein gegen die Annahme einer „Post-Privacy-Ära“ aus. Er beschreibt, dass sich vor allem junge Nutzer*innen mit dem Schutz der eigenen Daten im Netz auseinandersetzen. Anna Christmann, Mitglied der Grünen Bundestagsfraktion und Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik, weist darauf hin, dass viele Nutzende von den zahlreichen Einwilligungen und Cookie-Arten überfordert sind.

heise.de: Online-Marketing: Segen und Fluch der Cookies, 28. Januar 2021


Auszeichnung für Annett Gröschner

SZ/epd, 22.01.2021

Annett Gröschner, Schriftstellerin, Journalistin und Gastprofessorin im Masterstudiengang Kulturjournalismus am Berlin Career College, erhält den Berliner Kunstpreis 2021. Die Verleihung soll am 18. März 2021 stattfinden. Der Preis wird jährlich von der Akademie der Künste im Auftrag des Landes Berlin vergeben. In deren Jurybegründung heißt es: „Sie ist Flaneurin und wandelndes Stadtarchiv gleichermaßen und verbindet in ihren Texten literarische, soziologische und historische Herangehensweisen.“ Neben dem Großen Kunstpreis, der im vergangenen Jahr an Younghi Pagh-Paan verliehen wurde, gibt es sechs weitere Preise. Diese sollen ebenfalls im März verliehen werden.

sueddeutsche.de: Menschenfreundliche Chronistin, 22. Januar 2021


Institutsleiter spricht über die Zukunft der Pflege

Benjamin Esche, 04.01.2021

Im Interview mit //next by ERGO spricht Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer, geschäftsführender Direktor des Berlin Career Colleges, über innovative Lösungen im Gesundheits- und Pflegebereich. Dabei geht es auch um die voranschreitende Digitalisierung im Gesundheitssektor sowie um die Bedeutung von Robotern in der Pflege. Außerdem erklärt Prof. Dr. Dr. Schildhauer die Idee des neuen Forschungszentrums „Digital Urban Center for Aging & Health“, durch welches die Bündelung der Expertise verschiedener Institute zum Thema Digitalisierung erfolgen soll. Das neue Forschungszentrum beschäftigt sich intensiv mit der Kernfrage: „Wie können digitale Möglichkeiten das Leben der Menschen (positiv) beeinflussen?“

//next by ERGO: Mehr Zeit für menschliche Zuwendung, 4. Januar 2021


Auszeichnung für Bascha Mika

mediummagazin, 14.12.2020

Bascha Mika, Journalistin und Professorin im Masterstudiengang Kulturjournalismus am Berlin Career College, wird vom mediummagazin für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Bascha Mika, als Chefredakteurin der Berliner taz lange die einzige Frau an der Spitze einer überregionalen Zeitung, hat Türen aufgestoßen, durch die andere gehen konnten. Als Autorin brilliert sie mit klugen Analysen. Mit schier unerschöpflichen Energie­reserven meldet sie sich zu Wort, sei es in Beiträgen oder Büchern, im Rundfunk oder auf Veranstaltungen – streitbar für die jeweilige Sache, streitbar auch innerhalb der Frauenbewegung. In ihren jeweiligen Funktionen und als Lehrende (u. a. an der Universität der Künste Berlin) war ihr auch die Förderung des journalistischen Nachwuchses immer ein großes Anliegen.“
Die Jury kürt jährlich herausragende Journalist*innen für ihre Arbeit. Zur Jury gehören u.a. Leiter*innen von Journalistenschulen (wie z.B. Henri-Nannen-Schule, Axel Springer Akademie, Deutsche Journalistenschule, RTL-Journalistenschule u.a.) sowie Medienbeobachter*innen und langjährige Journalist*innen. Die undotierten Preise werden seit 2004 in zehn verschiedenen Kategorien vergeben.

mediummagazin: jdj2020: Ehrung für Bascha Mika, 11. Dezember 2020


Kontakt

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Berlin Career College
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