Wirtschaftsprozesse und die Verbindung zu Kunst und Kultur werden unter unternehmerischem Blickwinkel oft noch als unvereinbar angesehen. Dabei stecken in kulturellen Produkten und künstlerischen Methoden unverzichtbare Ressourcen und Potentiale für eine erfolgreiche wirtschaftliche Praxis – insbesondere wenn es um Innovationen geht. Hier ist kreatives Herangehen, Neu- und Andersdenken gefragt. Hier können Kunst und Kultur bedeutende Impulsgeber für unternehmerische Entwicklungen und Veränderungen sein.


Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt Innovationsdramaturgie nach dem Heldenprinzip am Berlin Career College widmete sich einer spezifischen Ver- und Einbindung von Kultur und Kunst in wirtschaftliche Prozesse: der Adaption eines kulturgeschichtlichen Modells – des Heldenmythos – seiner Übertragbarkeit auf den unternehmerischen Innovationsprozesses und der Anwendung künstlerischer Methoden in diesem. Die Forschungsarbeit im Projekt war interdisziplinär und systemübergreifend angelegt. Vielfältige, für die unternehmerische Vertrauens- und Innovationskultur relevante Konzepte aus den Kultur- und Theaterwissenschaften, der Games-Forschung, der Neurobiologie und der Organisationspsychologie wurden zusammenführt.

Für das Projekt hatten sich das Berlin Career College an der Universität der Künste Berlin und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zusammengeschlossen. In enger Zusammenarbeit mit einer Reihe Berliner Unternehmen als Praxispartner widmete sich das Projektteam sowohl wissenschaftlich als auch künstlerisch konkreten Anforderungen einer verbesserten Innovationsfähigkeit und einer verstärkten Vertrauenskultur in Unternehmen.

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